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Berlin – Wie tief kann die einstige Ikone der Klimabewegung noch sinken? Während am Mittwoch Tausende Menschen in Deutschland der mehr als 1200 Opfer des entsetzlichen Überfalls der Terrororganisation Hamas auf Israel vor drei Jahren gedachten, stellte sich Greta Thunberg (23) erneut an die Seite von Judenhassern.

Zusammen mit etwa 700 Demonstranten zog die Schwedin am Abend durch Berlin. Auf der Demo wurde auch zur „Intifada“ aufgerufen, also zum bewaffneten Kampf gegen den jüdischen Staat – so wie es die Hamas-Barbaren am 7. Oktober 2023 taten. Greta trug dabei eine Kufiya um die Schultern – ein schwarz-weißes Palästinensertuch, das zum Zeichen des Israel-Hasses verkommen ist.

Das sagt Greta zu ihrem Auftritt

Zunächst hielt sich die 23-Jährige abseits auf, verteilte Flyer des Protests gegen Israel. Dann lief sie inmitten von Gleichgesinnten vom Oranienplatz in Richtung Görlitzer Bahnhof und skandierte „Palestine will be free“ (dt. „Palästina wird frei sein“). Eine Frau neben ihr hielt ein Schild mit der Aufschrift „Israel Terror-Staat“ in die Luft – Greta lächelte, als sie es sah, und blickte danach demonstrativ in eine Kamera.

Auf die Frage eines BILD-Reporters, warum sie ausgerechnet am 7. Oktober gegen den jüdischen Staat auf die Straße gehen muss, erklärte die ehemalige Klimakämpferin auf Englisch: „Dazu will ich lieber nichts sagen.“ Muss sie auch nicht: Mit der Teilnahme an der Demo zum Gedenktag zeigt sie abermals, wie tief der Hass auf Israel in ihr gärt.

Polizei von Judenhassern attackiert

Am Kottbusser Tor wurde der Protestmarsch schließlich von der Polizei gestoppt. Einer Durchsage nach sollen die Demonstranten immer wieder die Einsatzkräfte „geschoben und bedrängt“ haben. Von den deutschen Behörden, die ihnen erlauben, an diesem Tag der Trauer ihre Meinung frei kundzutun, scheinen die Teilnehmer ohnehin nicht viel zu halten – über einen Lautsprecher brüllten sie immer wieder „Fuck Germany“ (dt. „Scheiß auf Deutschland“).

Als einzelne Anhänger versuchten, die Absperrungen zu durchbrechen, kam es zu mehreren Festnahmen. Wenig später, gegen 21 Uhr, löste die Polizei die Demo wegen strafrechtlich relevanter Parolen und Übergriffen auf die Einsatzkräfte auf.

Dobrindt: „Sie sind nicht Teil Deutschlands“

In der gesamten Republik fanden am Mittwoch zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt. Auf dem Bebelplatz in Berlin etwa forderte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (56, CSU) unter tosendem Applaus ein unnachgiebiges Vorgehen gegen Antisemitismus. „Jüdinnen und Juden und das Existenzrecht Israels, sie sind Teil Deutschlands“, ruft Dobrindt aus. „Und diejenigen, die das infrage stellen, sie dürfen nicht Teil Deutschlands werden und sie sind nicht Teil Deutschlands.“