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South Carolina – Das Rätsel um den kaputten Regierungsflieger von Finanzminister Lars Klingbeil (48, SPD) ist gelöst: Bei dem Airbus A350, mit dem der Minister jetzt in den USA strandete, gab es einen Schaden an einer Tür. Grund genug, die Maschine erst einmal am Boden zu lassen.

Gegen 0.50 Uhr deutscher Zeit (18.50 Uhr in Amerika) stand fest: Der Minister muss noch eine Nacht länger in den USA bleiben, weil der Regierungsairbus vom Typ A350 kaputt war und nicht vom Flughafen in Spartanburg (South Carolina) starten konnte. Grund sei ein „technischer Defekt“, heißt es aus Regierungskreisen. Wie das Bundesfinanzministerium mitteilte, kann Klingbeil deswegen nicht wie geplant in Berlin an den Kabinettsberatungen zur Einkommensteuerreform teilnehmen. Sein geplantes Statement wurde abgesagt, es soll nun stattdessen um 12.15 Uhr in Greenville im US-Bundesstaat South Carolina stattfinden.

Bei dem Defekt an der Regierungsmaschine handelt es sich laut Luftwaffe um einen Schaden an einer Tür, der von der Crew beim letzten Walk-around vor dem Abflug festgestellt wurde. Da Flugzeugtüren äußerst sensible Punkte sind, wurde der Abflug abgesagt und Fotos des Schadens sofort an Lufthansa Technik und Airbus weitergeleitet. Airbus führte daraufhin eine Risikoanalyse durch und gab das Flugzeug heute Morgen, kurz vor 6 Uhr, wieder frei. Der Abflug ist gegen Mittag deutscher Zeit geplant, die Landung in Berlin wird am Abend erwartet.

Und die Ursache? Nach Einschätzung der Luftwaffe besteht der Verdacht, dass der Schaden durch die Fluggasttreppe verursacht wurde. Klingbeil war wegen des G20-Finanzministertreffens in den USA, besuchte danach noch das BMW-Werk in Spartanburg.