TTS-Player überspringenArtikel weiterlesen

Berlin – Er wollte Antworten, stattdessen wurde er von hinten angegriffen! Unser BILD-Reporter Iman Sefati hat bei einer propalästinensischen Demonstration in Berlin den Terror-Unterstützer Ibrahim Ibrahim zu dessen Unterstützung der Linken befragt. Keine 60 Sekunden später eskalierte die Situation.

Ibrahim Ibrahim feierte mit dem Linken-Politiker Ferat Koçak (47) auf der Wahlsieg-Party am Sonntag in Neukölln. Drei Tage später entdeckt unser Reporter Sefati Ibrahim auf einer Judenhass-Demo am Wittenbergplatz in Berlin. Und spricht ihn an: „Herr Ibrahim, grüße Sie, hallo, darf ich mal was fragen?“ Ibrahims Antwort: „Nein! Hau ab! Hau ab!“

Der BILD-Reporter bleibt dran, will wissen, wie Ibrahim die Linke im Wahlkampf unterstützt hat. Ibrahim reagiert erneut: „Hau ab, hab ich gesagt, ich möchte nichts sagen“ – und drückt aggressiv das Mikrofon weg.

Dann wird es tumultartig. Eine Gruppe bildet sich um die beiden. Der BILD-Reporter weicht rückwärts zurück, schaut links, rechts. Die Stimmung kocht hoch, es wird brenzlig. Jemand ruft aus der Menge laut „Sharmuta“, das arabische Wort für „Hure“.

Mehrere Tritte und Schläge in den Rücken

Dann geht alles ganz schnell. Eine wutgeladene Frau mit Sonnenbrille und Kuffiya (Palästinensertuch) tritt von hinten heftig auf den BILD-Reporter ein. Sefati spürt die Tritte in seinem Rücken: „Zweimal hat sie mit den Füßen getreten und noch mal mit den Händen auf meinen Oberkörper.“

Polizisten überwältigen die gewalttätige Frau, führen sie ab. Sefati weiß, wer sie ist. Keine Unbekannte. Eine Iranerin aus der linksradikalen Szene und Unterstützerin des Terror-Regimes der Mullahs.

Ibrahim gilt als Mitglied des Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitees, das der Verfassungsschutz als deutsche Dachorganisation von Hamas und der Volksfront zur Befreiung Palästinas bezeichnet. Gleichzeitig hat Ibrahim Kontakte zur Linkspartei, insbesondere zum Neuköllner Kreisverband.

Nach dem Wahlsieg der Partei schrieb Ibrahim: „Ich bin stolz darauf, dass wir bereits im vergangenen Jahr eine klare Entscheidung getroffen haben, Die Linke zu unterstützen.“