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Florida (USA) – Affengeile Rettungsaktion in Florida! Wegen Hochwassers strandete Schimpanse Kaleb auf einem Teil eines Außengeheges einer Auffangstation. Durch das Wasser abgeschnitten, drohte der 38 Jahre alte Affe zu verhungern oder auszukühlen. Kurzerhand schickten ihm Tierpfleger Futter und Decken – per Drohne.

Alle Tiere waren in Sicherheit

Heftige Regenfälle hatten für das Hochwasser gesorgt. Nahe Fort Pierce waren Kanäle dadurch über die Ufer getreten, hatten die Wege auf dem Gelände überschwemmt. Normalerweise verteilen die Mitarbeiter täglich rund 1360 Kilogramm Futter mit Golfwagen. Nach den Regenfällen sattelten sie auf ein Geländefahrzeug, doch das fiel wenig später aus, sodass die Mitarbeiter schließlich die Drohne einsetzten.

Die Fracht kam bei Kaleb an, der griff zu. Später balancierte er über ein Seil, das über das Wasser gespannt ist. Der Schimpanse wechselte schließlich von sich aus in einen besser zugänglichen Bereich.

Die rund 200 Schimpansen der Station waren nach Angaben der Organisation während der ganzen Zeit in Sicherheit. Einige Tierärzte und andere Mitarbeiter übernachteten auf dem Gelände. Bis Samstag war der Wasserstand deutlich gesunken. Etwa ein Fünftel der Wege war laut Sprecher Mark Yohannan wieder frei. Die Organisation nimmt Schimpansen auf, die etwa aus Forschungslaboren oder der Unterhaltungsbranche stammen.