Urzulei (Italien) – Drama in den berühmten Höhlen von Urzulei auf der italienischen Insel Sardinien. Dort wurde am Sonntag ein Höhlenforscher verschüttet. Das Nationale Berg- und Höhlenrettungskorps CNSAS vermutet den Mann unter zehn Metern Geröll. Ob er lebt, ist bisher unklar.
Das CNSAS „ist derzeit in Urzulei im Einsatz, um einen Höhlenforscher zu retten, der bei der Erkundung einer Höhle durch einen Erdrutsch mit Steinen und Felsbrocken etwa zehn Meter unter der Oberfläche eingeschlossen wurde“, teilte ein Sprecher am Abend mit.
30 Rettungsexperten vor Ort
Etwa 30 auf Höhlen spezialisierte Rettungstechniker, Ärzte und Räumungsspezialisten sind vor Ort. Zusammen mit Luftrettern und der Feuerwehr koordinieren sie den Einsatz. Der Forscher gilt als vermisst. Bisher gibt es keinen Kontakt zu ihm, der Weg zum Forscher ist versperrt. Der CNSAS-Sprecher: „Über seinen Zustand liegen noch immer keine gesicherten Informationen vor.“ Auch woher der Forscher stammt, wurde bislang nicht bekannt gegeben.