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Ras Al Khaimah – Tödliche Wüsten-Wanderung in der Nähe von Dubai. Zwei jungen Briten sind in der Region Wadi Naqab ums Leben gekommen, nachdem sie bei großer Hitze kollabiert waren. Der Vorfall ereignete sich bereits am 18. Juli und wird jetzt bekannt. Bei einem der Opfer handelt es sich laut britischen Medienberichten um Cassius Newton (34), den Sohn des früheren Premier-League-Profis Eddie Newton (54, 165 Spiele für den FC Chelsea). Er war am frühen Morgen mit seinem Freund Aran Martinson (33) zu der Wanderung aufgebrochen.

Wie die BBC berichtet, lebten und arbeiteten beide in Ras Al Khaimah (etwa 120 Kilometer nördlich von Dubai). Am Tag ihres Verschwindens herrschten in der Region mehr als 40 Grad Celsius, wie eine Untersuchung in ihrer Heimat ergab. Die zuständige Gerichtsmedizinerin Michelle Brown nannte Atem- und Herzstillstand sowie Organversagen aufgrund der großen Hitze als Todesursachen.

Ihr Fahrzeug war drei Kilometer entfernt

Die beiden Männer waren gegen 7 Uhr aus ihrem Luxus-Resort in die bergige Wüstenregion gestartet. Als sie nach dem Start ihrer Wanderung nichts mehr von Cassius und Aran hörte, meldete Newtons Frau das Duo als vermisst. Sie befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks in Großbritannien.

Den Ermittlungen zufolge hatten die beiden eine verhältnismäßig einfache Route genutzt, wie Michelle Brown erklärte: „Es sieht danach aus, dass sie eine Freizeitroute gewählt hatten, für die keine Kletterausrüstung erforderlich ist; es handelte sich also um eine Wanderroute.“

Nach Eingang der Vermisstenmeldung begann ein Suchteam mit der Arbeit. Noch am selben Tag wurden die Leichen der beiden gefunden: Cassius Newton habe auf dem Rücken gelegen und sei von Felsbrocken umgeben gewesen, berichtet der Telegraph (gehört wie BILD zu Axel Springer). In rund 350 Metern Entfernung fanden die Retter auch Aran Martinson. Er sei noch in ein Krankenhaus gebracht, dort aber später für tot erklärt worden.

Das Fahrzeug der beiden wurde drei Kilometer von den Leichen entfernt gefunden.