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Hamburg – Ein Streit zwischen drei Männern in einem Männerwohnheim am Poppenbütteler Weg in Hamburg-Hummelsbüttel ist am späten Donnerstagabend komplett eskaliert. Nach BILD-Informationen waren dort drei Bewohner der Unterkunft in einen Streit geraten. Im Zuge der Auseinandersetzung wurde ein 29-jähriger Deutscher durch eine „bislang unbekannte Gewalteinwirkung“ schwer an der Hand verletzt, hieß es von der Polizei.

Anwohner hatten nach einem lauten Knall in dem Männerwohnheim gegen 22.30 Uhr den Notruf der Polizei gewählt. Umgehend wurden zahlreiche Streifenwagen aus dem gesamten Stadtgebiet zusammengezogen und in den Norden der Hansestadt beordert. Dabei umstellten auch Bereitschaftspolizisten mit Schutzausrüstung und Maschinenpistolen den mutmaßlichen Tatort.

Zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen

Vor Ort fanden die Beamten den schwerverletzten 29-Jährigen vor, der dringend medizinisch versorgt werden musste. Nach der Erstversorgung durch einen Notarzt wurde der stark blutende Mann in ein Hamburger Krankenhaus eingeliefert.

Alarmierte Funkstreifenwagen-Besatzungen erhielten zudem Hinweise darauf, dass der Mann möglicherweise durch eine Schussabgabe verletzt worden sein könnte. Am Tatort nahmen die Beamten zwei verdächtige Personen (31 und 38 Jahre, beide Deutsche) vorläufig fest. Bei einer anschließenden Durchsuchung der betroffenen Wohnräume konnte die Polizei nach BILD-Informationen jedoch keine Schusswaffe finden.

Tatverdächtige wieder frei

Der Kriminaldauerdienst übernahm die ersten Ermittlungen, welche aktuell durch das zuständige Landeskriminalamt für Körperverletzungsdelikte (LKA 141) fortgeführt werden. In diesem Zusammenhang wird auch geprüft, ob ein pyrotechnischer Gegenstand (möglicherweise ein Polen-Böller) ursächlich für die Verletzungen gewesen sein könnte.

Die beiden Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.