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Halstenbek (Schleswig-Holstein) – Aufregung vor den Toren Hamburgs! In Halstenbek (Schleswig-Holstein) bei Pinneberg sind am Mittwochvormittag die Polizei und die Feuerwehr wegen einer vermuteten Giftschlange ausgerückt. Das Reptil war zuvor auf dem Gelände einer großen Baumschule gesichtet worden. Das Areal wurde vollständig geräumt großräumig abgeriegelt, bestätigte ein Feuerwehrsprecher gegenüber BILD.

Bei der Schlange soll es sich um eine hochgefährliche Speikobra handeln. Ein Experte der Feuerwehr Hamburg wertet eine Aufnahme des Tieres aus. Das Reptil war in einem Graben gesichtet und die Aufnahme an die Polizei übermittelt, worden berichtet die Agentur „News5“.

Mehrere Drohnen im Sucheinsatz

Sollte es sich tatsächlich um eine Speikobra handeln, könnte dies gefährlich werden. Die Schlangenart kann ihr Gift mehrere Meter weit verspritzen. Gelangt es in die Augen, drohen starke Schmerzen und schwere Verletzungen. Ein Biss kann sogar lebensgefährlich sein. „Derzeit ist kein passendes Gegengift vorrätig“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Leitstelle bemühe sich darum, es zu beschaffen.

Da das Reptil als äußerst aggressiv gilt und sein genauer Aufenthaltsort unklar ist, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr zum Eigenschutz zunächst von dem Baumschulenareal abgezogen. Der Sprecher: „Derzeit suchen wir die Schlange seit 12 Uhr mit mehreren Drohnen. Dabei sind auch Wärmebildkameras im Einsatz.“

Außerdem sperrte die Polizei die Straßen rund um das betroffene Gebiet.