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Europas Großstädte rüsten sich für neue Krawalle. Nach den gewaltsamen Ausschreitungen der vergangenen Wochenenden ist die Polizei unter anderem in Paris und Mailand mit einem Großaufgebot im Einsatz. Demonstrationen wurden teilweise eingeschränkt oder verboten, in Lyon setzte die Polizei bereits Tränengas ein.

In Paris sichern gepanzerte Fahrzeuge den Elysée-Palast, in Mailand stehen Soldaten vor dem Dom. Dort wurden nach den jüngsten Ausschreitungen mit Plünderungen, brennenden Autos und Angriffen auf Polizisten die Sicherheitsmaßnahmen deutlich verschärft. Rund 1800 Sicherheitskräfte sind vorgesehen, zusätzlich sollen Drohnen eingesetzt werden.

Angetrieben werden die Proteste von Schülern, Studenten und Gewerkschaften. Hintergrund sind unter anderem die steigenden Lebenshaltungskosten. Die Behörden befürchten, dass die Demonstrationen erneut von gewaltbereiten Randalierern gekapert werden könnten.