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Innsbruck (Österreich) – Zu früh gefreut: Reality-Star Jimi Blue Ochsenknecht (34) muss wegen seiner geprellten Hotel-Zeche erneut vor Gericht! Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hatte im März Beschwerde gegen die Einstellung des Betrugsverfahrens gegen 18.000 Euro Geldauflage eingelegt. Am Mittwoch gab das Oberlandesgericht (OLG) diesem Einspruch nun statt und ordnete eine Fortsetzung des Verfahrens vor dem Landesgericht der Tiroler Landeshauptstadt an.

Im August vergangenen Jahres musste sich der deutsche Schauspieler dort bereits einmal verantworten, weil er die Kosten für seine Geburtstagssause im Kirchberger Ho­tel „Sonne“ in Höhe von 13.827,35 Euro jahrelang nicht beglichen hatte. Deswegen war er Ende Juni 2025 am Flughafen Hamburg festgenommen und 23 Tage inhaftiert worden. Erst danach beglich seine Ex-Freundin Yeliz Koç (32) seine Schulden.

Ratenzahlung reicht dem Gericht nicht

Um einer möglichen Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren zu entgehen, erklärte sich Jimmy Blue Ochsenknecht im Prozess einverstanden, in sechs Raten jeweils 3000 Euro zu zahlen. Das hatte Ochsenknecht bis März getan und sich überdies bei Hotelier Wilhelm Steindl entschuldigt. Doch die Staatsanwaltschaft war mit dieser sogenannten „diversionellen Erledigung“ nicht einverstanden. Das OLG Innsbruck (Österreich) sah es nun genauso. Sprecher Gregor Tögel teilte BILD mit: „Der Senat des Oberlandesgerichts entschied, dass die Verantwortung des Angeklagten und die geleistete Schadenswiedergutmachung nicht ausreichen, um daraus eine von Unrechtsbewusstsein getragene Verantwortungsübernahme abzuleiten.“

Ochsenknecht reagierte nicht auf Mahnungen

Die Staatsanwaltschaft rechnete Ochsenknecht nach BILD-Informationen negativ an, dass er sich zum Vorwurf des Betruges nicht geständig zeigte. Auch sein Nachtatverhalten wurde als fragwürdig bezeichnet. So reagierte Ochsenknecht nicht auf Mahnungen, Gerichtsbeschlüsse oder Post der Justiz. Auf Instagram beschimpfte er den Hotelier sogar als „Kakerlake“.

Gegen die Entscheidung des OLG Innsbruck sind jetzt keine Rechtsmittel mehr möglich. Für die Fortsetzung des Prozesses bei Richterin Heide Maria Paul gibt es noch keinen Termin.