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Köln – Sie kamen mit Hammern, gefährlichen Blasrohrpfeilen, Scheren und Quarzsandhandschuhen. Es sind schockierende Bilder, die die Polizei in Köln nun veröffentlichte. Sie belegen, dass viele Chaoten, die am Samstag bei der „GenZ“-Demonstration durch die Domstadt zogen, nur eins im Sinn hatten: Gewalt!

Die Polizei postete die Aufnahmen der Gegenstände, die sie bei den Chaoten sicherstellte. Dazu schreibt die Behörde: „Wir beteiligen uns nicht an Diskussionen. Unser Auftrag ist klar: Wir sorgen für die Sicherheit aller Menschen – unabhängig von Meinungen, Haltungen oder Gesinnungen. Mehr als 20 verletzte Polizisten nach der Halloween-Nacht sprechen eine deutliche Sprache. Wer Einsatzkräfte angreift, greift auch die Werte unserer Demokratie an. Wir lassen die Bilder für sich sprechen.“

Pyrotechnik und Waffen sichergestellt

Und das tun die Bilder deutlich: Ausgebreitet auf dem Boden sind auf einem jede Menge Masken und Schutzbrillen zu sehen, mit denen sich die gewaltbereiten Demo-Teilnehmer vermummten – auf einem weiteren Foto der kaputt geschlagene Außenspiegel eines Polizeiwagens.

Eine andere Aufnahme zeigt weitere Waffen und Pyrotechnik, die die Beamten bei den Chaoten beschlagnahmten.

Massive Attacken auf Polizei

Bei Ausschreitungen nach der „GenZ“-Demonstration in Köln ist es nach Polizeiangaben unter anderem zu einem Angriff auf ein Geschäft sowie massiven Attacken auf Einsatzkräfte gekommen. Wie die Behörde am Sonntag mitteilte, wurden einer ersten Bilanz zufolge 23 Beamte verletzt und mehrere Verdächtige in Gewahrsam genommen. Im Rucksack eines festgenommenen 56-Jährigen fanden die Einsatzkräfte demnach Molotowcocktails sowie Stichwaffen.

„Größere randalierende Personengruppen von Jugendlichen und jungen Männern“ seien insbesondere ab Mitternacht durch die Innenstadt und andere Kölner Stadtteile gezogen, hieß es von der Polizei weiter. Unter anderem seien E-Scooter zur Barrikadenbildung auf Straßen gezogen worden. Vermummte hätten mit Glasflaschen, Steinen und Knallkörpern auf die Einsatzkräfte geworfen, die Wasserwerfer einsetzten.

Den Angaben zufolge wurden zudem fünf Polizeiautos beschädigt und unter anderem auch Feuerwehrleute bei Löscharbeiten attackiert. „Die Art und Weise dieser Angriffe und die aufgefundene Vermummung und Bewaffnung deuten nicht auf eine spontane Eskalation, sondern auf ein gezieltes und offenbar vorbereitetes Vorgehen hin“, erklärte Polizeieinsatzleiter Martin Lotz.