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Garmisch-Partenkirchen (Bayern) – Blauer Himmel, wärmende Sonne, gute Aufwinde: Vermeintlich perfekte Bedingungen locken derzeit zahlreiche Gleitschirmflieger in die Alpen. Doch offenbar fliegt die Gefahr mit: Nach dem tödlichen Absturz einer Paragliderin am Freitag im Stubaital verunglückte am Samstag ein Mann (56) mit seinem Gleitschirm bei Garmisch-Partenkirchen. Auch er starb.

Der Gleiter war gegen 14 Uhr am Kreuzeck (1650 Meter hoch) südlich von Garmisch-Partenkirchen (Bayern) ins Tal geschwebt. Kurz bevor der Coburger den vorgesehenen Landeplatz erreichen sollte, passierte es. Der Gleitschirm stürzte am Kreuzeckbahnhof ab. Rettungskräfte eilten herbei. Dem Piloten konnte „trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen nicht mehr geholfen werden“, sagte Polizeisprecher Stefan Sonntag.

Polizei sucht Zeugen des Absturzes

Der Schirm wurde sichergestellt. Die Besatzung eines Polizeihubschraubers machte Aufnahmen von der Absturzstelle. Ein Fremdverschulden werde laut Stefan Sonntag zwar ausgeschlossen, dennoch habe die Kripo offenbar Fragen zum Unfallhergang. Zeugen sollen helfen, diese zu beantworten. Wer den Absturz beobachtet hatte, soll sich bei der Polizei melden. Telefonnummer: 08821/9170.