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Caracas (Venezuela) – Die Zahl der Toten nach der schweren Erdbeben-Katastrophe in Venezuela ist auf 1430 gestiegen. Mehr als 3200 Menschen wurden verletzt, teilte der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, mit.

Die beiden Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 hatten Venezuela am Mittwoch erschüttert. Seitdem wurden nach Behördenangaben 430 Nachbeben registriert. Besonders schwer betroffen sind die Hauptstadt Caracas und der Bundesstaat La Guaira.

Helfer suchen weiter nach Überlebenden

Am dritten Tag nach der Katastrophe suchen Rettungskräfte und freiwillige Helfer weiter fieberhaft nach Überlebenden. Tausende Menschen graben mit schwerem Gerät, Schaufeln oder sogar mit bloßen Händen in den Trümmern eingestürzter Häuser und Wohnblocks nach Verschütteten.

Mit jeder Stunde schwindet jedoch die Hoffnung, noch weitere Überlebende zu finden. Internationale Rettungsteams aus mehreren Ländern unterstützen inzwischen die Bergungsarbeiten.

Die Suche bringt inzwischen auch traurige Gewissheit. Im Hauptstadtbezirk Chacao schlossen mexikanische Rettungskräfte nach einer ersten Untersuchung eines eingestürzten Wohnhauses aus, dort noch Menschen lebend bergen zu können.