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In diesem Fall ist der Name trauriges Programm: Ein französischer Tourist ist im Death Valley („Tal des Todes“) im US-Bundesstaat Kalifornien ums Leben gekommen. Eine Autopanne kostete ihn an einem der heißesten Orte der Welt das Leben.

Aber von vorn: Pierre Michel Formosa (68) und sein ebenfalls aus Frankreich stammender Begleiter sind mit ihrem Fahrzeug im Schlamm stecken geblieben, wie die Verwaltung des Death-Valley-Nationalparks mitteilte. Die Männer entschieden sich dafür, ihre Reise zu Fuß fortzusetzen – bei Temperaturen um die 47 Grad! Überhaupt erlebt Kalifornien gerade die heißeste Zeit des Jahres. Im Death Valley selbst sind Temperaturen von über 50 Grad keine Seltenheit.

Eine wahnsinnige Hitze, die Formosa schließlich zum Verhängnis wurde: Nach zwei Kilometern konnte er nicht mehr. Sein Begleiter setzte seinen Weg allein fort – in der Hoffnung, Hilfe zu finden. Schließlich traf er auf den Fahrer eines vorbeifahrenden Autos, der die Behörden alarmierte. Ein Such- und Rettungseinsatz wurde gestartet.

„Erinnerung, wie schnell die Bedingungen gefährlich werden“

Doch für Formosa kam jede Hilfe zu spät. Als er gefunden wurde, konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Der Leiter der Nationalparks, Mike Reynolds: „Dies ist eine herzzerreißende Erinnerung daran, wie schnell die Bedingungen hier gefährlich werden können. Das Death Valley ist ein außergewöhnlicher Ort, aber die Hitze, die Entfernungen und die Abgeschiedenheit können gefährlich sein – unabhängig von der Erfahrung.“

Das „Tal des Todes“ liegt rund 320 Kilometer nordöstlich von Los Angeles. Und gilt als Ort der Extreme. Enorme Hitze, weite Distanzen, kaum Schatten und vielerorts kein Handyempfang. Die Parkverwaltung warnt ausdrücklich vor den drohenden Gefahren und vor Reisen ohne Vorbereitung. Trotzdem kommen dort immer wieder Besucher ums Leben.

Der Name „Death Valley“ entstand in der Zeit des kalifornischen Goldrauschs um 1850. Damals verirrte sich dort eine Gruppe von Siedlern, die zeitweise glaubte, dort sterben zu müssen, weil Wasser und Nahrung knapp wurden.