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New York – Die Amtszeit von Annalena Baerbock als Präsidentin der UN‑Generalversammlung endet am 8. September. Jetzt ist klar: Die Ex-Grünenpolitikerin wird vorerst nicht nach Berlin zurückkehren. Baerbock bleibt in New York und ergattert dort den nächsten Traum-Job mit voraussichtlich üppigem Gehalt.

An der Elite-Uni Columbia soll Annalena Baerbock künftig ein ausgesuchtes Team internationaler Führungskräfte unterrichten und ein exklusives Masterprogramm mit leiten.

Wie begehrt Annalena Baerbock ist

BILD erfuhr: Bis zum Frühjahr hieß es in Partei- und Diplomatenkreisen, Baerbock werde nach Ablauf ihrer Amtszeit bei den Vereinten Nationen nach Deutschland zurückkehren. Doch dann die Wende: Unterschiedliche Universitäten sollen Baerbock angefragt haben. Das Interesse an ihr war groß. Schließlich entschied sich die Ex-Außenministerin für die Stelle an der Columbia University. Der Vertrag für die neue Aufgabe für Annalena Baerbock läuft drei Jahre.

Was Baerbock (45) zukünftig verdient, bleibt bislang geheim. Fest steht allerdings: Columbia vergütet Professoren je nach Fakultät und Position teils sehr großzügig. Für Professuren im Bereich „Professional Practice“ werden in aktuellen Ausschreibungen der Universität Gehaltsspannen von rund 200.000 bis über 400.000 Dollar jährlich genannt.

Wer das neue Gehalt zahlt

Mit dem Ende ihrer UN-Tätigkeit hat Baerbock keine dienstliche Verbindung mehr zum Auswärtigen Amt. Ihr Gehalt an der Columbia Uni zahlt nicht der deutsche Steuerzahler. Die Columbia speist ihre Gehälter u.a. aus Fördergeldern, Studiengebühren und Stiftungsvermögen.

Die Elite-Uni holt seit Jahren Politiker, Diplomaten und Spitzenbeamte aus aller Welt in ihre Hörsäle. Auch Ex-US-Außenministerin Hillary Clinton (78) gehört zum Kreis der Promi-Professoren. Anders als bei klassischen Professuren bedeutet eine „Professor of Practice“-Position zudem nicht automatisch eine lebenslange akademische Anstellung. Ein Doktortitel ist für solche Positionen häufig nicht erforderlich. Entscheidend sind u.a. herausragende berufliche Erfahrungen.