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Hamburg – Barfuß, in kurzer Hose und weißem Coca-Cola-T-Shirt: So führen Polizisten einen Mann nach einem Messerangriff vom Campingplatz. Seine Hände stecken auf dem Rücken in Papiertüten – um Spuren zu sichern. Der mutmaßliche Täter (64) soll im Streit seinen Bruder (66) lebensgefährlich verletzt haben.

Eigentlich sollte es ein netter Abend auf einem Campingplatz am Hohendeicher See in Hamburg werden. Doch er endete in einer blutigen Auseinandersetzung. Offenbar kam es auf dem Campingplatz zu einem Streit zwischen den beiden Brüdern, wie die „Bergedorfer Zeitung“ berichtete.

Opfer erlitt lebensgefährliche Verletzung

Der Jüngere soll ein Messer gezogen und gegen 19.30 Uhr auf seinen Bruder eingestochen haben. Laut Polizei erlitt der 66-Jährige eine Verletzung im Oberkörper. Lebensgefahr! Per Notruf wurde der Rettungsdienst alarmiert. Die Einsatzkräfte versorgten vor Ort den Verletzten. Gleichzeitig wurde ein Notarzt per Hubschrauber zum Campingplatz im Stadtteil Ochsenwerder geflogen. Dann kam der Camper in ein Krankenhaus.

Noch am Tatort nahmen Polizisten den jüngeren Bruder fest, führten ihn ab. Beamte befragten auf dem Campingplatz Zeugen. Nach BILD-Informationen übernahm die Mordkommission die Ermittlungen. Noch steht nicht fest, warum die beiden Brüder in Streit gerieten.