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Spremberg (Brandenburg) – Die glitzernden Steine im Pflaster sind keine Dekoration: Stolpersteine erinnern im ganzen Land an den nationalsozialistischen Terror unter Adolf Hitler. Auch in der Pfortenstraße im brandenburgischen Spremberg sind zwei Steine in den Boden eingelassen. Doch am Samstagmorgen waren sie weg – gestohlen.

Laut Polizei waren die beiden Stolpersteine aus Messing 10 mal 10 Zentimeter groß und fest in den Boden einbetoniert. Sie erinnerten an ein Ehepaar, welches während der Zeit des Nationalsozialismus antisemitisch verfolgt wurde. Als Anwohner am Samstagmorgen vorbeiliefen, klafften nur zwei Löcher im Gehweg.

Die Ermittlungen zu dem Vorfall hat das Landeskriminalamt übernommen. Zu möglichen Tatverdächtigen oder weiteren Hintergründen liegen der Polizei bislang keine Angaben vor.