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Schwerte (Nordrhein-Westfalen) – Ist denn schon Weihnachtsmarkt? Diesen Eindruck konnten Anwohner in Schwerte am Freitagabend durchaus bekommen. Nach einem Brand beim Nusshersteller Ültje zog ein ungewöhnlicher Duft durch die Stadt: Mit dem Rauch lag vielerorts auch der Geruch von gerösteten Erdnüssen in der Luft.

Auslöser war ein Feuer auf dem Werksgelände von Ültje im Industriegebiet Binnerheide in Schwerte (NRW). Was zunächst nach einer normalen Nachtschicht aussah, entwickelte sich schnell zu einem Großeinsatz für die Feuerwehr. Zahlreiche Einsatzkräfte rückten an, um die Flammen einzudämmen und ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile zu verhindern.

NINA-App warnt vor Rauchgas

Rund 100 Feuerwehrleute kämpften laut WDR zwischen 23 und 5 Uhr gegen die Flammen. Nach ersten Erkenntnissen geriet eine Frittiermaschine in Brand. Die Rauchwolke war zeitweise so groß, dass sie sogar von der nahe gelegenen Autobahn A1 zu sehen war. Über die Warn-App NINA wurden Anwohner informiert und vorsorglich gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungsanlagen abzuschalten.

Erdnussgeruch lag in der Luft

Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Zur Höhe des Sachschadens gibt es bislang keine Angaben. Für Verwunderung sorgte dagegen der ungewöhnliche Geruch: Wie der WDR berichtet, bestätigte die Feuerwehr, dass es in Teilen von Schwerte tatsächlich nach „gebrannten Erdnüssen“ gerochen habe. Wer nachts unterwegs war, fühlte sich deshalb wohl eher an einen Weihnachtsmarkt als an einen Großbrand erinnert.