Angesichts von US-Medienberichten über einen geplanten neuen Großangriff auf Ziele im Iran droht Teheran der Welt mit einem Öl-Inferno! Im Visier der Mullahs: Einrichtungen der kritischen Infrastruktur in Israel und den Golfstaaten. Das berichteten die regimetreuen iranischen Nachrichtenagenturen Tasnim und Fars.
In der Fars-Meldung heißt es: Die USA müssten sich bewusst sein, dass Energieanlagen von weltweiter Bedeutung – gemeint sind Raffinerien und Gas-Anlagen – in Saudi-Arabien und in Katar innerhalb der Reichweite iranischer Raketen lägen. Auch Anlagen in Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden genannt.
Und bei Tasnim trommelt ein ranghoher iranischer Sicherheitsbeamter, dass es „umfassende Pläne für Gegenschläge“ gebe. Das Militär habe bereits zuvor Fähigkeit und Entschlossenheit bei sogenannten Gegenangriffen demonstriert. Der Vertreter des Mullah-Regimes nannte die möglicherweise geplanten amerikanisch-israelischen Angriffe einen „Akt des Wahnsinns“.
Greift Israel wieder an?
Kurz zuvor hatten US-Medien berichtet, dass Präsident Donald Trump (80) bereits an diesem Wochenende neue Angriffe auf Ziele im Iran erwägt. Das meldeten etwa der US-Sender CBS News und das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Dem CBS-Bericht zufolge könnte dabei auch Israel wieder in den Krieg einsteigen. Erst kürzlich war Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (76) zu einem mehrstündigen Gespräch im Weißen Haus. Laut der Nachrichtenseite Axios könnten die neuen Attacken Irans Energie-Infrastruktur ins Visier nehmen.
Eine finale Entscheidung soll Donald Trump noch nicht getroffen haben. Allerdings hatte er erst am Freitag neue Angriffe auf den Iran angekündigt. „Wir werden sie sehr hart treffen“, drohte der Präsident bei einer Kabinettsitzung.