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Münster (NRW) – Drei Wochen nach seiner Verhaftung sitzt Ex-BND-Präsident August Hanning weiter in Münster in U-Haft. Wie die „WELT“ berichtet, in Einzelhaft. Heißt: eine Stunde Freigang am Tag. Wie zudem jetzt herauskommt, ist Hanning offenbar schwer krank. Er soll Krebs haben.

Der 80-Jährige war am 6. Oktober in seinem Haus in Nordrhein-Westfalen verhaftet worden. Die Generalbundesanwaltschaft wirft ihm Landesverrat, Auskundschaften von Staatsgeheimnissen und geheimdienstliche Agententätigkeit vor.

Konkret soll Geheimdienst-Mitarbeiter Manfred D. seinem früheren Chef Hanning mindestens seit 2022 gegen Geld mit streng geheimen Informationen aus der Behörde versorgt haben. Es geht um insgesamt 2000 Dokumente, die übermittelt worden seien.

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