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Augsburg – Ermittler haben einen weiteren Verdächtigen im Fall des Auftragsmords an einer jungen Mutter festgenommen. Der 55-Jährige soll die spätere Tatwaffe illegal besessen und verkauft haben.

Außerdem wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor, vor dem Landgericht Augsburg (Bayern) falsch ausgesagt und Zeugen beeinflusst zu haben. Der Mann sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Nina H. (†30), Mutter von drei Kindern (zur Tatzeit 1, 4 und 8), war im Mai 2025 nachts in ihrer Doppelhaushälfte in Augsburg-Haunstetten durch mehrere Schüsse in den Kopf getötet worden. Zwei ihrer Kinder waren im Haus, als die Schüsse fielen.

Täter zu lebenslanger Haft verurteilt

Wenige Tage nach der Tat fassten Ermittler den mutmaßlichen Mörder (29). Das Landgericht Augsburg verurteilte den inzwischen 30-Jährigen im Juni dieses Jahres zu lebenslanger Haft. Die Kammer stellte zudem eine besondere Schwere der Schuld fest.

Den Mord soll der Ex-Freund der Frau in Auftrag gegeben haben. Wenige Wochen vor der Tat hatte sich das Paar getrennt. Gegen den Mann wird separat ermittelt. Er wurde erst im Mai festgenommen – ein Jahr nach der Tat.