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Augsburg – Ein 15-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft – die Generalstaatsanwaltschaft München hat ihn jetzt angeklagt. Der Vorwurf: Er soll einen Terroranschlag auf eine Synagoge geplant haben. Dafür hortete er eine große Menge pyrotechnischer Gegenstände. Und mehr noch: Er soll bereits einen selbstgebauten Sprengsatz gezündet haben.

Die Anklage zum Jugendschöffengericht am Amtsgericht Augsburg liegt vor. Die Behörde wirft dem Teenager unter anderem die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat, vorsätzlichen unerlaubten Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen, das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und gefährliche Körperverletzung vor.

Zwei Finger weggesprengt

Ende Oktober 2025 soll der Jugendliche aus dem Landkreis Augsburg eine Explosion herbeigeführt haben. Dabei sprengte er sich zwei Finger mit einer tennisballgroßen Kugelbombe weg, ein Freund wurde leicht verletzt.

Die Ermittlungen laufen bereits seit dem vergangenen Herbst. Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft soll der 15-Jährige mit der Terrorvereinigung „Islamischer Staat“ (IS) sympathisiert haben.

Verteidiger weist Vorwurf zurück

Der Verteidiger des Teenagers wies den Vorwurf eines geplanten Anschlags bisher zurück. Bis zum Abschluss des Verfahrens gilt für den Jugendlichen die Unschuldsvermutung.

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