TTS-Player überspringenArtikel weiterlesen

Berlin – Am 26. Juli wurde der CSD-Terrorist Abdul Ballout (21) von der Polizei erschossen. Jetzt, am Dienstag, wurde er auf einem Friedhof in Berlin-Gatow bestattet. Die Polizei riegelte das Gelände ab.

Der Himmel über dem Friedhof mit muslimischem Bereich ist grau. Es regnet in Strömen und donnert. Die Gräber sind gen Mekka ausgerichtet. Die Beerdigung des Islamisten, der eine Frau getötet und mindestens 31 Menschen schwer verletzt hat, findet unter Polizeischutz statt.

Familie kam über Seiteneingang

Am Grab waren nach BILD-Informationen nur Familienmitglieder und Freunde des Vaters. Sie kamen mit drei Autos. Die Polizei ließ sie über einen Seiteneingang den Friedhof.

Die Angehörigen und die Friedhofsverwaltung wollten keine Presse bei der Bestattung des Mannes, der aus Hass und fanatischem Glauben zum Mörder wurde. Die Polizei patrouilliert über den Friedhof, riegelt das Gelände ab. Autos wurden kontrolliert. Journalisten werden von Beamten vom Gelände verwiesen. Nach der Beerdigung steht noch ein Polizeibus neben dem Grab und hält Wache.

Terroranschlag auf CSD im Namen des IS

Der Islamist war am 25. Juli mit einem Transporter in die Parkanlage Tiergarten in Berlin gerast. Dort überfuhr er gezielt Teilnehmer des Christopher Street Day – machte regelrecht Jagd auf die Menschen. Dann krachte sein Fahrzeug gegen einen Baum, und er griff weiter wahllos Menschen mit einer Machete an. Den Anschlag führte er im Namen des IS aus.

Wie sich herausstellte, war Ballout erst im März verurteilt worden, weil er sich dem IS in Syrien anschließen wollte. Doch statt in Haft zu gehen, ließ der Richter ihn laufen und setzte die Strafe zur Bewährung aus. Der 21-Jährige hatte vor Gericht erklärt, dem IS abgeschworen zu haben. Eine Lüge.