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Fehmarn (Schleswig-Holstein) – Dieser Autofahrer hatte einen Schutzengel. Ein Rentner (70) durchbrach am Freitagmorgen mit seinem Ford die Absperrung einer Brückenbaustelle an der B207 auf Fehmarn und stürzte mehrere Meter in die Tiefe. Der Mann aus Ostholstein überlebte diesen schweren Unfall, kam jedoch verletzt ins Krankenhaus.

Gegen 9.55 Uhr wurden Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert, dass es auf der B207/L217 bei Blieschendorf (Kreis Ostholstein, Schleswig-Holstein) zu einem Verkehrsunfall gekommen war. Im Baustellenbereich bot sich den Rettern ein dramatisches Bild: Unterhalb einer Brückenrampe lag ein Ford auf dem Dach in einer mit Regenwasser gefüllten Baugrube.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Die Retter befreiten den schwer verletzten 70-Jährigen aus dem Wrack. Anschließend wurde der Mann mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Ein Notarzt begleitete ihn.

Nach ersten Erkenntnissen war der Senior auf der L217 von Landkirchen in Richtung Avendorf unterwegs. An der Baustelle fuhr er jedoch weiter geradeaus, obwohl die Brücke über die B207 bereits abgerissen war. Der Ford durchbrach die Absperrung und gelangte auf die noch bestehende Brückenrampe.

Polizei vermutet medizinischen Notfall als Ursache

Dann ging es mehrere Meter in die Tiefe: Am Ende der Rampe stürzte der Wagen die Böschung hinunter und blieb auf dem Dach liegen. Die Polizei vermutet einen medizinischen Notfall bei dem Fahrer als Unfall-Ursache.

Für die Rettungsarbeiten musste die B207/L217 rund zwei Stunden komplett gesperrt werden. Gegen 11.45 Uhr konnte der Verkehr wieder rollen. Der schwerbeschädigte Ford wurde anschließend mit einem Kran geborgen.