50 Millionen Euro warten auf einen Gewinner – doch niemand knackt den Jackpot. Bereits Ende Mai hat der Gewinn bei Lotto 6aus49 die gesetzlich vorgeschriebene Höchstgrenze erreicht. Am Samstag haben Teilnehmer zum 18. Mal in Folge die Chance, einen schwindelerregenden Jackpot zu knacken, den es so noch nie gegeben hat.
Der Jackpot des Klassikers Lotto 6aus49 ist gedeckelt. Das bedeutet, dass die Gewinnsumme die gesetzlich vorgeschriebene Höchstgrenze nicht überschreiten darf. Am 1. November 2023 wurde die Höhe des Maximal-Jackpots von 45 Millionen Euro auf 50 Millionen Euro erhöht. Geld, das aufgrund der Deckelung nicht mehr in den Lostopf gelangt, kommt dem nächsten Jackpot zugute. Um den Jackpot zu knacken, muss mindestens ein Spielteilnehmer die sechs Gewinnzahlen plus Superzahl richtig tippen. Bei der Ziehung am 27. Mai wurde nach 17 Ziehungen ohne Hauptgewinner erstmals die Gewinn-Grenze von 50 Millionen Euro erreicht. Auch danach gelang bisher niemandem der goldene Tipp.
Wann der Jackpot zuletzt geknackt wurde
Nach der letzten Ziehung am 22. Juli wartet der Jackpot nun bereits seit insgesamt 34 Ziehungen auf einen glücklichen Gewinner. Seit Erreichen der Obergrenze folgt am Samstag die 18. Ziehung in Folge mit einem Maximal-Jackpot. Zuletzt wurde der Jackpot am 25. März geknackt. Damals gewann ein Familienvater aus Bayern 44,2 Millionen Euro und sicherte sich damit den vierthöchsten Jackpot, der bei Lotto 6aus49 jemals ausgeschüttet worden war.
So funktioniert Lotto 6aus49
Die Zahlenlotterie Lotto 6aus49 wurde erstmals im Jahr 1955 ausgespielt und gilt als die beliebteste Lotterie Deutschlands. Ziel des Spiels ist die Voraussage von 6 Gewinnzahlen, die sowohl mittwochs als auch samstags aus den Zahlen 1 bis 49 gezogen werden. Neben den Gewinnzahlen wird auch eine Superzahl zwischen 0 und 9 ermittelt.
- Ziehung mittwochs und samstags
- Getippt werden 6 aus 49 plus Superzahl
- Es gibt neun Gewinnklassen
- Hohe Millionengewinne in der ersten und zweiten Gewinnklasse möglich
- 50 Millionen Euro als Spitzengewinn in der ersten Gewinnklasse, keine Zwangsausschüttung
- Kosten: 1,20 Euro pro Feld zzgl. Spielscheingebühr
Das sind die Unterschiede zum Eurojackpot
Die Zahlenlotterie Eurojackpot erfreut sich in Deutschland ebenfalls großer Beliebtheit und wurde erstmals im Jahr 2012 ausgespielt. Teilnehmen können Tipper aus Deutschland und 18 weiteren europäischen Ländern. Ziel ist die Voraussage von 5 Gewinnzahlen aus 50 Zahlen und 2 Gewinnzahlen aus 12 Eurozahlen.
- Ziehung dienstags und freitags
- Getippt werden 5 aus 50 sowie 2 aus 12
- Es gibt zwölf Gewinnklassen
- Mindestens 10 Millionen Euro, maximal 120 Millionen Euro als Spitzengewinn in der ersten Gewinnklasse
- Kosten: 2,00 Euro pro Feld zzgl. Spielscheingebühr
Die Wahrscheinlichkeit, den ersten Gewinnrang zu treffen, ist bei beiden Lotterien mit einer Quote von 1:139.838.160 exakt gleich.